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Dr. med. Jens Meyer

Chinesische Medizin
Osteopathie nach Typaldos
Naturheilverfahren
 

Akupunktur, Chinesische Medizin (TCM) und Plasmatherapie bei Infektionen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis)

In der Chinesischen Medizin liegt der Fokus der Behandlung einer chronischen Sinusitis auf der Stärkung des Immunsystems und der Durchblutung an der Nase und den Nebenhöhlen. Dies ermöglicht einen verbesserten Abtransport von hartnäckigem Sekret und eine Abschwellung der Schleimhäute auch in sonst schwer zugänglichen Nebenhöhlen wie den Keilbein- und Siebbeinhöhlen. Darüber hinaus ist wichtig, die häufig wiederkehrenden akuten Infekte einzudämmen.

Eine alte chinesische Medizintheorie beschreibt detailliert die Auswirkungen von nicht ausbehandelten und somit im Körper "steckengebliebenen" Infekten bzw. Kälteeinwirkungen in verschiedenen Gewebeschichten. Häufig hören wir in der Praxis: "Ich hatte damals eine schwere Erkältung und seitdem sitzt es da oben fest".

In der Behandlung muss berücksichtigt werden, ob es zusätzlich zu einer Beeinträchtigung der Lungenschleimhäute kommt. "Es tropft da hinten im Rachen immer so runter und dann muss ich Husten" ist ein Hinweis auf ein sogenanntes Sinubronchiales Syndrom. Darüber hinaus ist es wichtig, eine Beeinträchtigung der Nasennebenhöhlen durch die direkt angrenzenden Zähne auszuschließen. Häufig liegt auch eine Überlappung der Beschwerden an den Nebenhöhlen mit allergischen Symptomen an der Nase wie z.B. Heuschnupfen vor.

Für die Behandlung der chronischen Sinusitis nutzen wir vor allem verschiedene Techniken der Akupunktur, die chinesische Arzneimitteltherapie sowie Verfahren aus der Naturheilkunde wie die Plasmatherapie. Die individuelle Auswahl der Akupunkturpunkte und der chinesischen Arzneimittel richtet sich nach den Befunden in der Zungen- und Pulsdiagnostik sowie der individuellen Art und Ausprägung der Beschwerden.