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Dr. med. Jens Meyer

Chinesische Medizin
Osteopathie nach Typaldos
Naturheilverfahren
 

Gua Sha in der klassischen Chinesischen Medizin

Beim Gua-Sha-Verfahren werden Hautpartien mit speziellen Gua-Sha-Werkzeugen oder einfach und effektiv mit dem Metalldeckel eines z.B. Gurkenglases in einem Winkel von ca. 45° und bestimmtem Anpressdruck ausgestrichen. Es kommt zum Einsatz, wenn die Untersuchung des Körpergewebes einen "Blutstau" (Blutstase) vermuten lässt. Dies ist vor allem bei über lange Zeit angespannter Muskulatur zu erwarten, wie dies häufig im Bereich des Nacken und oberen Rückens der Falls ist. Durch das tiefes Ausstreichen der betroffenen Haut-, Muskel- und Faszienschichten kommt es an den Stellen eines Blutstaus zum Auftreten von rötlichen Flecken bis hin zu lilafarbenen Knötchen. Dies sieht mitunter sehr beeindruckend aus, jedoch verschwinden diese Hautveränderungen meist innerhalb von einer Woche. Abseits des therapeutischen Effektes erlangt man auf diese Weise auch wertvolle diagnostische Hinweise auf Areale mit besonderem Behandlungsbedarf. Die Gua-Sha-Technik wird in unserer Praxis häufig eingesetzt in der Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen, Nacken- und Schulterschmerzen sowie Rücken- und Hüftschmerzen.