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Coronavirus: Sicherheit von klassischen chinesischen Arzneimitteln

1. März 2020 - Dr. Jens Meyer

Die folgenden Informationen von einer auf TCM-Produkte spezialisierten Apotheke, mit der wir viel zusammenarbeiten, möchten wir an dieser Stelle an Sie weitergeben:

Verunsicherte Verbraucherinnen und Verbraucher haben beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) angefragt, ob das Virus auch über Lebensmittel und andere importierte Produkte auf den Menschen übertragen werden kann. Vor diesem Hintergrund hat das BfR die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema unter https://www.bfr.bund.de/cm/343/kann-das-neuartige-coronavirus-ueber-lebensmittel-und-spielzeug-uebertragen-werden.pdf zusammengefasst.

Es gibt laut Bundesinstitut für Risikobewertung derzeit keine Fälle, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen auf anderem Weg, etwa über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch importiertes Spielzeug, mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Auch für andere Coronaviren sind keine Berichte über Infektionen durch Lebensmittel oder den Kontakt mit trockenen Oberflächen bekannt. Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, sind allerdings durch Schmierinfektionen denkbar. Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt ist dies aber nur in einem kurzen Zeitraum nach der Kontamination wahrscheinlich.

Aus China importierte TCM-Produkte sind darüber hinaus auch deshalb unbedenklich, weil

  1. alle in Europa vorhandenen Lagerbestände an TCM-Kräuterprodukten in jedweder Darreichungsform aus Zeiten vor Ausbruch der Lungenerkrankung stammen
  2. in Europa keine tierischen Produkte eingesetzt werden, welche im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen
  3. darüber hinaus die Inaktivierung des Erregers in getrocknetem Zustand laut Bundesinstitut für Risikobewertung in der Regel innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen erfolgt, was bedeutet, dass eine Übertragung, welche ohnehin nur von Tier auf Tier, Tier auf Mensch und Mensch zu Mensch möglich ist, über das Produkt höchst unwahrscheinlich ist
  4. Viren hitzeempfindlich sind. Die Abkochung sowie die Verarbeitung zu Granulaten bedingen hohe Temperaturen, welche geeignet sind, sämtliche Viren abzutöten. Insofern läge auch hierin die Besonderheit, spätestens zu diesem Zeitpunkt solche Erreger zu eliminieren. Auch hier kann deshalb von Gefahrlosigkeit ausgegangen werden, da die Temperatur des Aufkochens, wie beschrieben, die Erreger zerstören
  5. die Kontrollen in allen Prozessstufen, wie Anbau, Pflege, Ernte, Verarbeitung, Lagerung, Verpackung und Versendung nach Bekanntwerden der Erkrankung nochmals verschärft worden sind

Es besteht somit keinerlei Veranlassung, auf klassische chinesische Arzneimittel zu verzichten.

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